Case Study · Legacy to Innovation

Erst scheiterte das Migrationswerkzeug. Heute heißt die Branchenlösung SKAI 4.

Wie die ODYSYS AG ihre gewachsene .NET-Desktop-Lösung D3 nicht portiert, sondern neu gedacht hat — und warum sich dieser Weg für Hersteller von Branchenlösungen auszahlt.

Kunde ODYSYS AG, MundelsheimBranche Software für Kran- & SchwerlastbrancheProdukt D3 (Desktop) → SKAI 4 (Web)Status laufende Entwicklung in Etappen
Die Ausgangslage

Eine erfolgreiche Branchenlösung, die an ihre Grenzen kam.

Die ODYSYS AG entwickelt seit über 25 Jahren Software für die Kran- und Schwerlastbranche: Planung, Disposition, Steuerung und Auftragsabwicklung für Geräte- und Fahrzeugvermietung. Das zentrale Produkt ist die in .NET entwickelte Branchenlösung D3 — im Markt etabliert, funktional tief, über Jahre gewachsen.

Aber D3 ist eine Desktop-Anwendung. Die Kunden erwarteten zunehmend, was sie aus anderen Anwendungen kennen: Zugriff über den Browser, moderne Oberflächen, ortsunabhängiges Arbeiten. Genau die Situation, die viele Softwarehersteller kennen: Die Software verdient Geld, aber die Technik von gestern bremst das Geschäft von morgen.

Der erste Versuch: das Migrationswerkzeug. Gescheitert.

ODYSYS ging den Weg, den viele zuerst gehen: die bestehende Desktop-Anwendung mit einem Migrationswerkzeug möglichst schnell ins Web bringen. Der Versuch scheiterte.

Die Erfahrung dahinter machen viele: Ein Werkzeug übersetzt Technik, aber es denkt nichts neu. Zwanzig Jahre gewachsene Desktop-Masken werden im Browser nicht besser, nur anders gerendert. Prozesse, Bedienkonzepte und Geschäftsmodell bleiben, wo sie waren.

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Der Weg mit Quality Bytes

Neu gedacht, in Etappen. So lief es ab.

Schritt 1

Architektur-Sparring

Der Einstieg war kein Großprojekt, sondern ein laufendes Sparring: Gemeinsam mit dem ODYSYS-Team analysierten wir Architektur, Module und Abhängigkeiten von D3 und legten fest, in welcher Reihenfolge die Modernisierung Wert liefert.

Unser Architektur-Sparring →
Schritt 2

Der Desktop-Web-Hybrid-PoC

Bevor groß investiert wurde, bewies ein Proof of Concept die Machbarkeit: Die neue Web-Anwendung und die bestehende WinForms-Anwendung laufen als Hybrid zusammen. Die Kunden arbeiten durchgehend weiter, während SKAI 4 Modul für Modul wächst.

Unser PoC-Angebot →
Schritt 3

KI-gestützte Generierung der Web-Masken

Statt hunderte Masken von Hand nachzubauen, generieren wir die neuen Web-Oberflächen KI-gestützt nach unserem AI-Assisted-Software-Engineering-Prozess: mit Architektur-Vorgaben, Reviews und Qualitätssicherung, kein Drauflos-Prompten. Das macht die Neuentwicklung wirtschaftlich, wo sie früher unbezahlbar gewesen wäre.

Schritt 4

Umsetzung in Etappen: SKAI 4 entsteht

Heute entwickeln wir SKAI 4 laufend weiter: Blazor und ASP.NET Core statt WinForms, Prozesse statt nachgebauter Papierformulare. Jede Etappe endet mit lauffähiger Software, die ODYSYS seinen Kunden zeigen und verkaufen kann. So finanziert die Modernisierung sich selbst.

Die Umsetzung in Etappen →
Schritt 5

Geschäftsmodell-Sparring

Modernisierung ist bei uns keine reine Technik-Übung: Mit ODYSYS haben wir Preis- und Lizenzmodelle diskutiert, den Modul-Schnitt gestaltet und die Feature-Durchlaufzeit bis zum Kunden verkürzt. Das bietet kein Migrationswerkzeug.

Das Ergebnis

Eine Branchenlösung mit Zukunft — und eine Partnerschaft mit Substanz.

SKAI 4die Branchenlösung, neu gedacht im Web
KürzerFeature-Durchlaufzeit bis zum Kunden
Etappenstatt Big Bang, jede lauffähig
„Mit Quality Bytes hatten wir einen Partner, der technisch tief drin war, mitgedacht hat und nach dem Release an Bord geblieben ist.“
Andreas Bender · Vorstand, ODYSYS AG

Unser Gründer sitzt heute im Aufsichtsrat der ODYSYS AG

Stärker lässt sich Vertrauen kaum belegen: Wir beraten nicht nur bei der Architektur — bei unserem Kunden ODYSYS sitzt unser Gründer im Aufsichtsrat.

Übrigens: Angefangen hat alles mit einer App.

Der Einstieg in die Zusammenarbeit war kein Modernisierungs-Großauftrag, sondern die D3 Fahrer-App — heute bei über 1.000 Fahrern täglich im Einsatz. Zur Case Study der Fahrer-App →

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